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altar
altarraum
empore
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kirche
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Von Emil Weiss, Ingenieur, Musiker und Inhaber des Instituts für Angewandte Akustik erfuhren wir durch seine Arbeit an den Rinker Glocken aus der Zeitung. Mit solch einem Talent zur Klangoptimierung von Glocken ( und Musikinstrumenten) ausgestattet, wäre es sicherlich auch möglich, eine Lösung für unsere nicht vorhandene Kirchenraumakustik zu finden, nach der seit 30 Jahren gesucht wird. Gedacht - getan!

Emil Weiss startete das Projekt "Sonor" zusammen mit der Gemeinde der er in mehreren Schritten und mit öffentlichem Experimentieren zur Anschauung erklärte, wie seine Idee und die Umsetzung aussehen soll: Nur ein Seil quer durch den Kirchenraum war zu spannen und darauf lose zwei Reflektoren einzuhängen. Herr Weiss hat sie im Design genau passend zu den im Altarraum vorhandenen silbermetallischen Elementen gestaltet. Über der Orgel auf der Empore wurde ein zweites Seil zum Aufhängen der gegenüberliegenden Reflektionsfläche installiert, und so entstand ein Klangraum, in dem der Schall aufgefangen und wiedergegeben wird. Wo man vorher das Gefühl hatte, ganz alleine zu singen, ist jetzt deutlich der Gemeindegesang zu hören.

In unserem viereckigen Kirchenraum, der vorher eine Akustik wie Pappe hatte (bzw. gar keine), ist es Emil Weiss tatsächlich gelungen , mit wenigen Mitteln, ohne bauliche Veränderungen und unter Verzicht auf elektroniche Hilfe eine Akustik zu schaffen, in der sich die Gemeinde endlich auch hörbar wahrnehmen kann - ein sehr wichtiger Aspekt in jeder Gemeinschaft!

PS: Das Werk kann gern in unserer Kirche besichtigt werden: Die Kirche ist täglich von 17-18 Uhr geöffnet - oder zur Terminvereinbarung unter Telefon 069/57 04 04.

speisesaal

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